Für das neue Terminal 3, das im Zuge des Ausbaus des Flughafens Frankfurt/Main entsteht, erfolgte heute die Grundsteinlegung. Im Endausbau sollen rund 25 Millionen
Passagiere hierüber abgefertigt werden. Ein erster Bauabschnitt soll bereits 2021 fertiggestellt werden. Mit einem Investitionsumfang von bis zu 4 Milliarden Euro handelt es sich zugleich um eine der größten privaten Infrastrukturinvestitionen in Europa. Für die CDU-Fraktion im Hessischen Landtag erklärte deren Vorsitzender Michael Boddenberg dazu:

„Die heutige Grundsteinlegung ist ein kraftvolles Signal in die Metropolregion Frankfurt/Rhein/Main hinein: Der Flughafen Frankfurt, Wachstumsmotor und Erfolgsfaktor für den Standort Hessen, wird weiter wachsen. Das ist eine gute Nachricht. Es werden weitere neue Jobs und Beschäftigungsperspektiven entstehen, etwa bei der Fraport AG, die allein in diesem Jahr 2.300 Neueinstellungen plant. Bereits im vergangenen Jahr wurden angesichts des starken Wachstums der Passagierzahlen auf rund 69,5 Millionen mehr als 3.000 Beschäftigte eingestellt. Das zeigt einmal mehr: Die in der Zeit der Verantwortung der CDU Hessen getroffenen Grundsatzentscheidung zum Ausbau des Flughafens Frankfurt/Main war richtig. Richtig für die wirtschaftliche Entwicklung in Hessen und Deutschland. Und wichtig für die Fraport AG als einen der führenden Flughafenbetreiber in Europa und der Welt.

Das Terminal 3 hat neben den wirtschaftlichen Effekten als eine der größten privaten Infrastrukturinvestitionen in Europa im Umfang von 4 Milliarden Euro auch positive Effekte auf die Prozesse und die Servicequalität am Flughafen selbst. Es werden mehr Kapazitäten benötigt, um etwa die Abläufe an den Sicherheitskontrollen in den Stoßzeiten zu verbessern. Zudem können mehr große Flugzeuge auch des interkontinentalen Verkehrs an einem Terminal und nicht auf Vorfeldpositionen abgefertigt werden. Dadurch verbessern sich die Wettbewerbsfähigkeit und die Pünktlichkeit des Flughafens auch im internationalen Vergleich. Zudem stehen für Arbeiten an den Terminals 1 und 2 zusätzliche Kapazitäten zur Verfügung. Und nicht zuletzt wird die zügige Errichtung des Terminals 3 den im Ausland entstandenen Eindruck korrigieren helfen, dass in Deutschland keine großen Bauvorhaben mehr planmäßig abgewickelt werden könnten.

Unabhängig hiervon ist für uns klar: Im Interesse der Region muss die Luftverkehrswirtschaft auch in Zukunft alles technisch Mögliche, ökonomisch Vertretbare und rechtlich Zulässige tun, um für eine Fluglärmverringerung zu sorgen. Wir werden unsere erfolgreiche Flughafenpolitik auch in dieser Legislaturperiode im Interesse der gesamten Bevölkerung in der Region fortsetzen. Dazu gehört zum einen die Umsetzung der Anfang 2018 durch das Forum Flughafen & Region vorgestellten Überlegungen für neue Flugverfahren unter Berücksichtigung der Interessen vor Ort. Einen weiteren wichtigen Beitrag zu einer Verringerung der Fluglärmbelastung kann eine weitere Flottenerneuerung leisten, für die wir zusätzliche Anreize für die Luftverkehrsgesellschaften schaffen wollen. Schließlich wollen wir gemeinsam mit der Fraport AG prüfen, inwieweit etwa eine deutliche Erhöhung der lärmabhängigen Landeentgelte einen Beitrag zur Einhaltung der 23.00 Uhr-Grenze leisten könnte.

Der Flughafen ist bei allen Herausforderungen ein enormer Standortvorteil für ein exportorientiertes Land wie Hessen und das Rhein-Main-Gebiet. Die Chancen, die darin liegen, müssen wir umsichtig nutzen: Dafür setzen wir uns auch in den kommenden fünf Jahren ein.“

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