Anlässlich der hessischen Arbeitsmarktzahlen für Mai 2017 erklärte der hessische CDU-Fraktionsvorsitzende Michael Boddenberg:

„Hessen ist unter CDU-Führung eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer in Deutschland. Mit über 2,5 Millionen im März 2017 liegt die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten nahe den historischen Höchstständen aus dem vergangenen Jahr. Die Zahl der Arbeitslosen lag im Mai mit 164.600 um 6.600 niedriger als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt bei 4,9 Prozent so niedrig wie zuletzt im Mai 1991. Allein im Dienstleistungsbereich entstanden im vergangenen Jahr über 32.700 neue Arbeitsplätze. Arbeitnehmer in Hessen verdienten 2015 rund 3.500 Euro mehr Lohn und Gehalt als im bundesdeutschen Durchschnitt, haben bessere Zukunftsperspektiven für sich und ihre Familien. In Hessen ist die reale Kaufkraft 2016 das vierte Jahr in Folge angestiegen. Aktuell sind etwa 50.800 Stellen bei den hessischen Agenturen und Jobcentern zur Besetzung gemeldet, ein Zuwachs von 4,3 Prozent zum Vorjahr. Diese Erfolge sind gleichzeitig zentrale Grundlage für die Finanzierung der sozialpolitischen Errungenschaften.

Trotz eines weltwirtschaftlich unsicheren Gesamtumfeldes insbesondere mit Blick auf die Exportbeziehungen hat Hessen eine stabile Grundlage für die weitere Entwicklung und die Entstehung neuer Arbeitsplätze. Hessens Unternehmen sind hierfür zukunftsfest aufgestellt. Der Wirtschaftsreport 2030 geht davon aus, dass langfristig das hessische Wachstum durchschnittlich über dem Bund liegen wird. Dabei darf nicht vergessen werden, dass wir bereits von einem hohen Niveau ausgehen: Insgesamt belief sich das Bruttoinlandsprodukt nach den letzten Zahlen auf rund 269 Milliarden Euro (2016). Wäre Hessen als Einzelstaat ein EU-Mitglied, hätte es sich mit einem BIP von 269 Milliarden Euro zwischen Dänemark (277 Milliarden Euro) und Irland (266 Milliarden Euro) befunden, das heißt zwischen dem 11. und dem 12. Platz. Mehr als die Hälfte der Mitgliedstaaten erwirtschafteten also ein geringeres BIP als Hessen.

Gute Rahmenbedingungen sind kein Selbstläufer. Am Hochlohnstandort Deutschland müssen wir so viel besser sein, wie wir gegenüber anderen internationalen Wettbewerbern teurer sind. Mit guter und kluger Standortpolitik wird es uns weiterhin gelingen, die ökonomischen und sozialen Herausforderungen, vor denen unser Land steht, auch zukünftig auf Grundlage einer funktionierenden und innovativen Wirtschaft zu bewältigen sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze zu schaffen.“

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